Warum legt ivii so großen Wert darauf, dass Unternehmen gerade jetzt über den Start in die Digitalisierung nachdenken?
Klaus Temmel: Durch die Digitalisierung werden Unternehmen zukunftsfit und erhöhen ihre Wettbewerbsfähigkeit. Gerade in der jetzigen Wirtschaftssituation ist es für Firmen wichtig, dabei Unterstützung zu bekommen. Die österreichische Regierung hat hier meiner Meinung nach den richtigen Weg dafür gewählt, indem sie Unternehmen mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 14% der Anschaffungskosten unterstützt. Ich sehe dies tatsächlich als einen aktiven Beitrag zur Sicherung von Unternehmensstandorten und Betriebsstätten in Österreich, den man unbedingt nutzen sollte. Daher weisen wir derzeit so beharrlich auf dieses Thema hin.
Welche Projektsummen werden gefördert?
Christian Zink: Da sind schon gewaltige Summen im Spiel: Digitalisierungsprojekte mit einem Investitionsvolumen von 5.000 € bis 50. Mio. € excl. USt. sind möglich. Diese Initiative gilt im Übrigen für alle Unternehmen – unabhängig von Gründungsdatum, Größe und Branche.
Worauf muss man achten, wenn man als Firma diese Investitionsprämie beantragen möchte?
Klaus Temmel: Der Antrag bei der AWS sowie die Bestellung bei uns sind nachweislich im Zeitraum 01.09.2020 bis einschließlich 28.02.2021 zu tätigen. Details dazu gibt es auf www.aws.at (austria wirtschaftsservice).
Christian Zink: Auf einen meiner Ansicht nach nicht uninteressanten Aspekt möchte ich hier noch hinweisen:
Das von der Bundesregierung budgetierte Zuschussvolumen von 1 Mrd. Euro wurde bereits überschritten. Aktuell werden jedoch weiterhin alle Anträge entegegengenommen, da eine Budget-Erhöhung auf 2 Mrd demnächst beschlossen wird. Daher der Aufruf an alle: JETZT mit uns reden, Projekt gemeinsam planen, Antrag einreichen und Cash retourbekommen.
Es lohnt sich also, geplante Digitalisierungs-Projekte vorzuziehen. Immerhin gibt es Cash retour aufs Firmen-Konto. Und das Wichtigste: Alle Produkte der ivii und alle Projekte, die mit ivii umgesetzt werden, werden gefördert. Hier einige praktische Beispiele:
• Digitalisierung von Prozessen im Bereich der Produktion, Logistik und der Qualitätssicherung
• Mittels Füllgradvermessung im Versand Verpackungsmaterial und Versandkosten sparen
• Reklamationen im Versand durch vollständige Dokumentation der Sendung (track & trace) massiv senken
• Schadhafte Artikel und Verpackungen automatisiert aussteuern
• Zero Defect durch Echtzeit-Feedback in der Assemblierung (Zusammenarbeit Mensch & Maschine)
• Artikel-Stammdaten zukünftig digitalisiert in Sekunden zu erfassen (4D: Länge, Breite, Höhe, Gewicht)
• Augmented Reality und künstliche Intelligenz einsetzen zur Steigerung von Qualität UND Performance